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Wie sportlich aktiv bist du?

Tag 5 unserer Themenwoche.

Heute mal was zum Thema Sport. Abgesehen davon, dass die Pandemie und die damit verbundenen geschlossenen Sportstätten meine Aktivitäten völlig in den Keller gefahren haben, hatte ich irgendwie schon immer ein entscheidendes Problem mit den guten Sport-Vorsätzen: Sie hielten nicht lange. Klar! Sport ist gut, Sport ist wichtig und generell bewege ich mich auch gern. Aber insbesondere Ausdauer-Sportarten fallen mir schwer. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich mir zum Jahresanfang – oder sonst wann – vorgenommen habe regelmäßig laufen zu gehen. Es hat nie funktioniert. Lag es wirklich am Laufen? Keine Ahnung. Also einfach mal andere Sachen ausprobiert. War alles super, aber egal was es war, ich hielt nie lange durch. Warum ist das so? Irgendwann habe ich angefangen aufzuschreiben, was ich denn eigentlich so an Sport mache, wann und wie oft, wie ich mich danach gefühlt habe und ob es Spaß gemacht hat. Und wenn ich mal wieder keine Lust hatte schrieb ich auf, was mich an diesem Tag davon abgalten hat so aktiv zu sein, wie ich es mir eigentlich vorgenommen hatte. Das führte zu einer ziemlich guten und regelmäßigen Selbstreflexion, die mir neue Erkenntnisse einbrachte.

Mir fiel auf, dass es eigentlich gar keine Sportart geben konnte, die IMMER für mich passt. Das liegt daran, dass ich noch ziemlich viele andere Verpflichtungen habe und gar nicht jeden Tag zur gleichen Zeit Gelegenheit habe Sport zu machen. Hinzu kam, dass einige der gewählten Sportarten nicht bei jedem Wetter Spaß machten und ich auf Grund diverser Allergien auch nicht immer zu jeder Jahreszeit gleich leistungsfähig war. Es gab also immer einen Grund, die gerade gewählte Sportart nicht auszuführen. Was also tun? Zunächst mal die Frage nach dem “Warum” klären. Ich meine… Warum will ich überhaupt Sport machen? Ich könnte mich ja abends auch einfach faul aufs Sofa setzen. Ich schrieb ein paar Kriterien auf die mir wichtig erschienen: Ausdauer aufbauen => also lange Strecken hinter mich bringen, vielleicht 1 oder 2 Kilo verlieren => also auf Kalorienverbrauch achten und so weiter… Bei der anschließenden Betrachtung der Kriterien kam mir dann der Gedanken, dass es eigentlich völlig Wurst ist, was für einen Sport ich mache, Hauptsache ich mache regelmäßig IRGENDWAS.

Es war ein bisschen wie mit den Social Media Beiträgen. Permanent aktiv zu sein, das bring’ s, aber den Stress, dass ich immer zu einer bestimmten Zeit, etwas ganz bestimmtest tun muss, obwohl ich da gar keine Lust zu habe, brauche ich nicht!!! Daher sieht meine aktuelle Journal Seite zum Thema Sport so aus, wie ihr es auf den Bildern sehen könnt. Links Sport so aus, wie ihr es auf den Bildern sehen könnt. Links schreibe ich einfach nur alle Sportarten auf die ich in diesem Jahr so gemacht habe und rechts trage ich jeden Monat meine Erfolge ein – entsprechend der vorab definierten Kriterien. Für die eigentliche Messung nutze ich eine der zigtausend Apps die man kostenfrei für’s Smartphone herunterladen kann.

Funktioniert soweit gut. Meine nächste Verbesserungsidee hierzu wäre jetzt noch, ein ganz konkretes Ziel einzuplanen. Das mache ich aber erst, wenn ich überhaupt mal wieder regelmäßig (Vereins-)Sport treiben kann. Bis dahin, bleibe ich flexibel und so aktiv wie eben möglich.

Wie motivierst du dich zum Sport? Beginne mit einem Hüpfer zur Sarah(klick!) und schau dir ihren Beitrag an!

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1 Comment

  • Reply
    Sonnenschein
    5. September 2020 at 10:24

    Deine Motivationshefte sehen gut aus und sind sehr gründlich erarbeitet.
    Für mich ist das nicht geeignet, Die ständige Selbstkontrolle und die regelmäßigen Einträge würden mich zusätzlich in Stress versetzen.
    Vielleicht muss man die Kontrolle nur auf das Notwendigste beschränken? Das Leben soll doch Freude machen.

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