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Stress durch Social Media?

Tag 4 unserer Themenwoche. Schön, dass du wieder dabei bist! Schon bevor ich als Demonstratorin bei Stampin’ Up! angefangen habe gehörten diverse Social Media Kanäle zu meinem Alltag. Seit ich aber aktiv versuche dir meine Begeisterung für’s Basteln weiterzugeben sind es noch einmal deutlich mehr geworden. Als ich vor etwas über zwei Jahren dann auch noch diese Webseite aufbaute, wurde es schnell unübersichtlich. In diversen online Schulungen die man als Neuling so angeboten bekommt um zu lernen, wie die einzelnen Plattformen so funktionieren hieß es: “Ihr müsst auf den Plattformen mehrmals am Tag aktiv sein, wenn ihr was werden wollt” – und die Liste der genannten Plattformen war lang. Es hat mich ungeheuer gestresst und einen unnötigen Druck erzeugt, dass ich ständig aktiv sein “musste”. Schließlich habe ich ja auch noch einen Vollzeit Job und eine Familie samt zwei kleinen Kindern. Was also tun?

Schritt 1: Notbremse! Oder anders ausgedrückt: Urlaub. Mal drei Wochen gar nichts machen und neu planen. Das war letzten Winter, wo ich über Weihnachten und Neujahr eine offizielle Pause eingelegt habe. Im folgenden Monat habe ich mein Journal zunächst dafür genutzt aufzuschreiben, welche Plattformen ich aktuell nutze und wofür. Ich habe notiert wie oft und was ich da poste und habe mir die kritische Frage gestellt, ob das eigentlich alles sinnvoll und nötig ist. Erste Erkenntnis: Viel zu viele verschiedene Plattformen! Also kurzerhand entschieden was bleiben soll und was gelöscht wird. Weniger Accounts = Mehr Überblick.

Schritt 2: Überlegt, welche der übrigen Plattformen wofür und wie oft genutzt werden sollen und einen Plan erstellt. Auch den habe ich wieder in meinem Journal festgehalten. Es wurde besser, aber nicht gut genug. Ich hielt mich so weit es ging an den Plan, die Arbeit wurde insgesamt weniger. Dennoch fühlte ich mich noch einigermaßen “unter Druck” an bestimmten Tagen auf bestimmten Plattformen etwas schreiben zu “müssen”. Das hat mir den Spaß an der Sache genommen und unnötigen Stress erzeugt. Daher…

Schritt 3: Eine weitere Änderung musste her. Dieses Mal der Entschluss: Es ist völlig ausreichend, wenn ich jeden Tag IRGENDWO mit IRGENDWAS aktiv bin. Mehr brauche ich eigentlich gar nicht. Diese Entscheidung gab mir meine Freiheit zurück. Wenn ich heute viel Zeit zum Schreiben habe, dann wird ein längerer Beitrag – wie dieser hier – auf Facebook oder meiner Webseite geschrieben. Wenn weniger Zeit da ist, dann vielleicht nur ein schneller Tipp per WhatsApp oder in einer Instagram Story. Und wenn ich mal gar keine Lust habe ist das auch kein Problem. Dann markiere ich den Tag völlig bewusst rot und fühle mich okay damit. Es soll ja nur nachvollziehbar sein!

Auf den Bildern siehst du meine jetzt aktuelle Art und Weise meine Social Media Beiträge zu dokumentieren bzw. den Stand von Juli. Mein Plan ist, das noch weiter zu vereinfachen. Jeder Tag der mindestens einen Beitrag hat, bekommt einen positiven Smiley – und das waren im Juli ganz schön viele. Da fühlt man sich plötzlich gut, statt gestresst. Ist das nicht super? Und wenn ich die Spalten senkrecht lese kann ich bei Bedarf einfach diejenige Plattform für einen neuen Beitrag wählen, die ich am längsten nicht mehr genutzt habe, damit die Beiträge einigermaßen gleichmäßig verteilt sind. Kommt aber natürlich auch auf das Format an.

Lange Rede kurzer Sinn: Auch hier hat mir meine Dokumentation im Journal dabei geholfen zu verstehen, was gerade vor sich geht, so dass ich aktiv an der Verbesserung meiner Situation arbeiten konnte. Jetzt kann ich wieder frei und voller Begeisterung von den Dingen berichten die mich eben gerade beschäftigen und dich mit meiner Euphorie anstecken. Apropos anstecken… Wann startest du dein erstes Bullet Journal?

Jetzt noch schnell zur Sarah(klick!) rüber hüpfen und anschauen, was sie heute wieder für eine tolle Art Journal Seite gewerkelt hat. Bis Morgen in alter Frische!

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