0 In Montagsplauderei

St. Martin am Niederrhein

Schon als Kind haben mir die St. Martinsumzüge immer viel Spaß gemacht und noch heute freue ich mich sehr über die vielen bunten Lichter, die lachenden Gesichter und strahlenden Kinderaugen, wenn die selbstgebastelte Laterne am Martinsfeuer leuchtet. Da macht das gemeinsame Singen nochmal so viel Spaß! Die Initiatoren des Kulturerbes Sankt Martin teilten am Sonntagabend mit “Die Tradition des Sankt Martin zwischen Rhein, Maas und dem Eifelvorland wird nun als immaterielles Kulturerbe des Landes Nordrhein-Westfalen anerkannt”. Das ist wirklich toll! Ich freue mich sehr darüber. Die nach dem heiligen Martin von Tours benannten Umzüge rund um den 11. November erinnern an die Legende, nach der Martin seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. Martin wurde wahrscheinlich um 316/17 in Sabaria geboren, heute Szombathely (Steinamanger) in Ungarn. Als römischer Soldat ließ sich Martin mit 18 Jahren taufen, quittierte den Militärdienst und wurde zunächst Missionar. Seit 371 bis zu seinem Tod im November 397 war er Bischof von Tours an der Loire. Er wurde fränkischer Nationalheiliger und Patron der Schneider, Bettler und Kriegsdienstverweigerer, sein Grab eine wichtige Wallfahrtsstätte.

Mich hat dieses schöne Fest natürlich auch mal wieder zum Basteln animiert. Mal ganz abgesehen von der Einhorn-Laterne die ich dieses Jahr gemeinsam mit meiner Tochter auf ihren speziellen Wunsch gebastelt habe, gibt es bei mir für die Kinder die zum Singen kommen auch kleine vorbereitete Süßigkeiten-Tüten. Das süße Schnabeltier aus dem Stempelset “Postcard Pals” (#146701) – ich habe es insgeheim Alfred getauft – hilft mir dieses Jahr beim Verteilen. Ich würde sagen: Es kann losgehen!

Habt eine schöne St. Martinswoche, geht fleißig singen und tragt die Werte die der heilige Martin uns vermitteln wollte hinaus in die Welt, damit sie ein bisschen heller und freundlicher wird: Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft.

Eure Melanie

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

CAPTCHA